Familienrat

«Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen.» Das ist das Prinzip des Familienrats, einer bewährten Methode der familiären Selbsthilfe. Koosa zeigt wie es funktioniert, übernimmt die Koordination und begleitet die Umsetzung der getroffenen Vereinbarungen.

Gemeinsam Entscheidungen treffen

Zusammen sitzen, offenen miteinander reden, mögliche Lösungen diskutieren und gemeinsame Entscheidungen treffen. Klingt einfach und wer damit beginnt, wird sehen, es ist auch nicht schwer. Die Methode des Familienrats (Family Group Conference) wurde in Neuseeland entwickelt. Die Familie entscheidet, wen sie einlädt. Dabei ist es nützlich, den Begriff Familie nicht zu eng zu definieren. Auch nahe Freunde und Bekannte können in den Familienrat einbezogen werden. 

Gemeinsam Lösungen finden

Der Familienrat läuft in fünf Phasen ab. Zuerst formuliert die Auftraggeberin ihre Sorgen. Nach der Vorbereitung des Treffens durch Koosa und der Familie folgt die Informationsphase. Jetzt sitzen alle Beteiligten erstmals an einem Tisch. Koosa erklärt das Vorgehen, die Regeln und Zielsetzungen des Familienrats. Anschliessend tagen die Teilnehmenden des Familienrats allein und entwickelt praktikable Lösungen in einem Selbsthilfeplan, der von allen mitgetragen wird. 

Gemeinsam umsetzen

In der Entscheidungsphase werden die Ergebnisse präsentiert und die Umsetzung im Detail festgelegt. In dieser Phase sitzt Koosa als unabhängige Fachpartnerin wieder mit am Tisch und berät die Familie bei der Umsetzung der selbstverordneten Massnahmen. Die Auftraggeberin entscheidet, ob der Selbsthilfeplan so umgesetzt werden kann. Nach rund drei Monaten findet ein Überprüfungstermin statt, der es erlaubt, Erfahrungen auszuwerten und Veränderungen am gemeinsamen Plan vorzunehmen.

Gemeinsam stark

Kinder und Jugendliche erfahren im Familienrat auf eindrückliche Weise, dass sie nicht alleine stehen und Teil einer kleinen oder grossen Familie sind.

 

 

 

 

 

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Rolf Straub
Rolf Straub

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r.straub(at)koosa.ch

Fallbeispiel Nesrin